BuddY – Projekt

Das Buddy-Projekt ist ein Programm für Soziales Lernen, das sich an Schulen richtet. Gemäß dem Motto „Aufeinander achten, Füreinander da sein, Miteinander lernen,“ stärkt es Kinder und Jugendliche und führt dazu, dass sie Verantwortung für sich und andere übernehmen und Konflikte konstruktiv lösen. Derzeit wird an unserer Schule das Buddy-Projekt in unterschiedlichen Formen in allen Klassen eingesetzt.

Darin übernehmen Schülerinnen und  Schüler z.B. Patenschaften für jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler, unterstützen sie im Schulalltag, setzen sich als Streitschlichterinnen und Streitschlichter ein.

Schülerinnen und Schüler erleben stärkere Akzeptanz. Sie lernen, dass sie selbständig Aufgaben bewältigen und Konflikte lösen können. Ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Lehrerinnen und Lehrer werden nachhaltig entlastet, da die Schülerinnen und Schüler Probleme selbständig lösen. Das Buddy-Projekt verbessert das Klassenklima und das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler.

Die Schule steigert durch das offene und rücksichtsvolle Miteinander ihren Wert als Lern- und Lebensort.

 

 

Entspannungsinsel

Unsere Schüler kommen auf eigenen Wunsch in Absprache mit dem unterrichtenden Lehrer. Meist ist der Schüler durch eine schulische Situation stark belastet und möchte sich aussprechen, beraten werden oder nur Abstand gewinnen, zur Ruhe kommen. Eine wichtige Aufgabe ist die Betreuung in einem akuten Konfliktfall. Im Rahmen besonderen Vereinbarungen besteht die Möglichkeit, dass einzelne Schüler ein individuelles Arbeitsprogramm während eines festgelegten Zeitraumes in der Entspannungsinsel erledigen.

 

 

Coolness-Training in der Ahornschule 

In der Ahorn-Schule wird durch eine ausgebildete Erzieherin und Trainerin das „Coolness-Training“ angeboten und erfolgreich durchgeführt.

In ca. 10 Wochen werden 8-12  Schüler ab Klasse 3 geschult.

Durchführung : ab 3.Klasse

 

„Ich mache es mir zur Aufgabe, mit den Schülern in einen Dialog über Gewalt und Verhalten zu treten. Soziale Fertigkeiten wie Wahrnehmen und angemessenes Ausdrücken von Gefühlen, Strukturen menschlicher Begegnung ( Nähe u. Distanz) Selbstbehauptung und Deeskalation in Konfliktsituationen zu schulen. Es wird ein kooperatives und soziales Verhalten innerhalb der Gruppe erlernt.“

Das Coolness-Training besteht vorrangig aus der Reflexion des eigenen Verhaltens in Konfliktsituationen. Durchgeführt wird das Training in Klassen in denen die Schüler in problematischen Beziehungen zueinander stehen. Die Kinder werden ihre alten Verhaltensweisen anhand von Rollenspielen und Kommunikationstraining bewusst gemacht, um dann anschließend gemeinsam neue Verhaltensformen zu entwickeln.

In jeden Klassenverband gibt es gewaltbereite und gewaltausführende Schüler sowie Opfer und Mitläufer. Die Mitläufer verhalten sich entweder solidarisch mit den Gewaltausführenden oder sind unbeteiligt neutral.

Ziel des Trainings ist, die Schüler in die Lage zu versetzen, gelassener mit ihren Alltagskonflikten umzugehen.  Lösungen zu finden und sich im Idealfall so zu verhalten, dass diese vermieden werden können.

Die Kinder lernen ihre eigenen Empfindlichkeiten in Bezug auf Beleidigungen, Rempeleien, Provokation usw. besser kennen.

Im Coolness-Training werden Täter und Opfer sensibilisiert.

Den „Mitläufern“ werden die Konsequenzen ihrer Passivität aufgezeigt. Sie werden gestärkt ihre Passivität aufzugeben.

 

Niemand hat das Recht, einen Mitschüler auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen.

 

Trainingsinhalte

  • Gemeinsames erarbeiten von Gruppenregeln
  • Auseinandersetzung mit Norm und Wertvorstellungen
  • Wahrnehmung von Konfliktsituationen
  • Kommunikation in Konfliktsituationen
  •  Bewusst machen von verbalen und nonverbalen Verhalten
  •  Körpersprache
  •  Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Schulung der Selbstwahrnehmung
  • Grenzerfahrung