Das Medienkonzept der Ahorn-Schule

beschreibt die Ausstattung der Schule mit Medien und deren Einsatz in Unterricht und Therapie.

Für die Ahorn-Schule als Grundschule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Sprache ist der Umgang mit modernen Medien keine Herausforderung, sondern ein wesentlicher Bestandteil zur Unterstützung unserer Schüler und Schülerinnen beim Lernen.

Seit 1999 kann unsere Einrichtung einen Computerraum, errichtet durch Spenden und viel Eigeninitiative, nutzen. Unterstützung fanden wir durch engagierte Lehrer, dem Förderverein der Ahorn-Schule, Eltern und Sponsoren. Die Ahorn-Schule wurde seit 2011/2012 mit 18 interaktiven Whiteboards mit Internetzugang ausgestattet und ist seit 2015/2016 kreidefreie Schule. Alle Kollegen/innen arbeiten engagiert in ihrer pädagogischen Arbeit mit dem kreidefreien Schulkonzept.

Das Medienkonzept und die Medienentwicklung sind wichtige Bestandteile des Schulprogramms unserer Schule.

Alle Kollegen/innen stehen der Arbeit mit neuen technischen Medien aufgeschlossen gegenüber und erweitern ihre professionelle Medienkompetenz durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, u.a. durch schulinterne Weiterbildung in der pädagogischen und methodischen Nutzung der Ressourcen von Interactiv Whitebords.

Medienarbeit

Der Einsatz technischer Medien ergibt sich primär aus dem Lerngegenstand, der aktuellen Ausstattung und den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Lehrenden. Bei uns wird der Computer in diesem Kontext als Differenzierungsmittel, in der Freiarbeit, in offen gehaltenen Unterrichtssequenzen und Projekten eingesetzt. Bewährt hat sich der Einsatz in der Diagnostik und in der therapeutischen Arbeit.

Die technische Betreuung der Geräte und die Administration als auch Wartung erfolgen in Eigenleistung der Schule durch Kollegen/innen und zur Zeit in Kooperation mit dem Projekt Tipp.

Mit dem Eintritt in die Eingangsstufe werden die Schüler und Schülerinnen zum Erwerb medialer Basiskompetenzen schwerpunktmäßig in den Bereichen Lesen und Schreiben, aber auch in Mathematik mit dem Computer vertraut gemacht. Die Vermittlung von Methodenkompetenzen nimmt dabei ebenfalls einen hohen Stellenwert ein. Die Mehrheit unserer Schüler ist in der Lage selbstständig mit Maus und Tastatur am Computer zu arbeiten. Sie kennen die Regeln des rechnergestützten Lernens und arbeiten nach Einweisung mit den Lernprogrammen in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Frühzeitig erfolgt die Einweisung in den Umgang mit der Hardware und der Kommunikation im Internet. Intensiviert erfolgt das im Rahmen von Projekten, AGs oder im Wahlunterricht. Prozessimmanent werden Computer in allen Lern- und Fachbereichen zum Lernen eingesetzt. Für die erfolgreiche therapeutische Arbeit ist der Computer kaum noch wegzudenken.

Grundsätze

Computer sind ein zeitgemäßes Medium und haben in Schule, Arbeitswelt und Alltag einen hohen Stellenwert. Auch für die Grundschule sind die neuen Medien zu einem normalen Bestandteil des Unterrichts geworden. Kinder im Grundschulalter lernen in ihrer Alltagsumwelt wie selbstverständlich mit der technischen Seite der Medien umzugehen. Eine Aufgabe der Grundschule ist es, Kulturtechniken (u.a. Lesen, Schreiben, Rechnen) zu vermitteln und sachgerecht anzuwenden. Dazu gehört auch die Medienkompetenz. Durch ihren fächerübergreifenden Ansatz bietet die Grundschule gute Möglichkeiten, um Schüler und Schülerinnen an medienkompetentes Handeln heranzuführen.

Es verlangt von ihnen Denken in vernetzten Zusammenhängen und dient der Erweiterung von Fähigkeiten und Fertigkeiten schon in der frühen kindlichen Entwicklung und fördert die Entwicklung aller relevanten Kompetenzen in unterschiedlichsten Bereichen.

Die Arbeit am Computer ermöglicht:

  • einen modernen Kenntniserwerb
  • fächerübergreifendes, projektorientiertes Lernen
  • freies Arbeiten in Tages- und Wochenplänen
  • differenziertes Arbeiten und Lernen im gelenkten Unterricht und an Stationen
  • soziales Miteinander und partnerschaftliches Arbeiten
  • die Unterstützung der individuellen Lerngeschwindigkeit und individuellen
  • Förderung, d.h. schwächere Schüler/innen vertiefen Grundkenntnisse, starke
  • Schüler/innen erhöhen ihre Lerngeschwindigkeit, ihr Wissensdrang wird befriedigt
  • eine motivierende Verpackung von Lernstoff
  • die Erweiterung des kommunikativen Handlungsspielraumes
  • den Aufbau eigener sozialer Netzwerke

Ziele des rechnergestützten Unterrichts

Unser Ziel ist es, durch die Arbeit mit modernen Medien Grundschülern und Grundschülerinnen in den Schlüsselqualifikationen Kreativität, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Medienkompetenz zu fördern. Die Kinder sollen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die ihnen Einblicke auf ein selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln mit verschiedenen Medien ermöglichen. Die Arbeit in Gruppen, die Realisierung von Projekten und das praktische Arbeiten am Computer sollen dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler untereinander und ihre Eigenständigkeit, Entscheidungsfreude und Kreativität gefördert werden.

In einer kreidefreien Schule ist es ein Ziel individuelles, selbstverantwortliches und kindgerechtes Lernen zukunftsorientiert zu ermöglichen. In fast allen Bereichen haben wir es geschafft die Ahorn-Schule medial auszustatten und zu vernetzen.

Unsere pädagogische Konzeption beinhaltet folgende Grundgedanken:

– Profilbildung

Mit der Homepage der Schule soll das Schulprofil noch klarer umrissen und dargestellt werden. Der Blog dokumentiert das Schulleben und die Verwirklichung der angestrebten Ziele durch Lehrer und Schüler.

– Produktivität

Förderung selbstgesteuerter Lernaktivitäten und Differenzierung sollen dazu beitragen, dass die Unterrichtszeit effizienter und produktiver für Schüler und Lehrer genutzt wird. Die prozessimmanente sprachliche Ausbildung unserer Schüler kann somit noch stärker betrieben werden und schafft Freiräume für zusätzliche Inhalte.

– Fördern und Fordern

Der Computerraum wird in hoher Auslastung regelmäßig für verschiedene Unterrichtseinheiten und den Therapieunterricht genutzt. Für die Kinder stellen Computer eine hohe Motivation dar. Sie üben nicht an jedem Rechner das Gleiche, sondern die Programme werden gezielt auf den jeweiligen Bedarf der Schüler hin ausgewählt. Die Rechner in den Klassenräumen werden im Rahmen der Differenzierung und des offenen Unterrichts ebenfalls gezielt eingesetzt. Der eigenverantwortliche Einsatz der medialen Möglichkeiten findet seine Fortführung in den AGs, im OGB und ebenso in der Hausaufgabenbetreuung.

– Kreativität, Kooperation und Kommunikation

Wir nutzen die Möglichkeit, dass die Kinder in Partner- und Gruppenarbeit methodisch vielfältig am Computer arbeiten. Dies dient der Förderung der Kooperation untereinander. Fortgeschrittene Computernutzer unterstützen ihre Mitschüler im Expertensystem und erweitern so ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Der Einsatz der neuen

Medien wird auch als Schreib- und Gestaltungsmittel, sowie als Mittel der Kommunikation vielfältig genutzt. Verstärkt soll die Integration verschiedener und neuer Medien in den Fachunterrichten erfolgen.

– Vernetzung

Die Schüler sollen Fähigkeiten entwickeln um selbstständig zu recherchieren. Dafür bieten die neuen Technologien viele Ansätze zur multimedialen Informationsbeschaffung mit Zugriffsmöglichkeiten auf elektronische Lexika und das Internet. Die Arbeit mit dem Internet soll für Jungen und Mädchen einen gleichberechtigten Zugang zu neuen Technologien ermöglichen.

Weiterhin soll durch eine zukünftige Vernetzung der Schule auch ein verstärkter Austausch innerhalb der Schule und die Kommunikation mit anderen Schulen und Einrichtungen angestrebt werden.

Einsatz des PC im Mathematikunterrricht

Im Mathematikunterricht haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit den PC als Arbeitsmittel zu erfahren und anzuwenden. Diese Möglichkeit wird von allen Schülern mit Begeisterung genutzt. Sie sind sehr motiviert und haben viel Freude am Lernen. Der Computereinsatz ermöglicht eine qualitative Differenzierung in der unterrichtlichen Arbeit. Der Rechner kann auch im Rahmen der inneren Differenzierung eingesetzt werden. Kinder, die in einem Lernbereich noch unsicher sind, nutzen den Computer als Übungsmittel und Trainer.
Leistungsstarke Kinder beschäftigen sich mit schwierigeren Lernprogrammen oder geben selbständig Texte (z.B. Rechengeschichten) ein.

 Einsatz der PC im Sachunterricht, Nawi, Geografie, Geschichte

Die Informationsbeschaffung mit Hilfe des Internets hat sich auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Schüler und Schülerinnen sehr positiv ausgewirkt. Die Fachlehrer/innen möchten noch intensiver verschiedene  Arbeitsplattformen z.B. „Virtuelle Lernumgebung für den Sachunterricht“ (als Link auf unserem Blog) nutzen und in den Unterricht zur Weiterentwicklung des selbstbestimmten Lernens einbeziehen.
Die Schüler haben im Unterricht die Möglichkeit, über Suchmaschinen zu einem Thema zu recherchieren, diese aufzubereiten und ihre Ergebnisse auch im Internet zu präsentieren.

Einsatz des PC im Deutschunterricht

Im Deutschunterricht der Klassen 3 bis 6 haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Schüler die Hausaufgaben mit viel Freude machen, wenn sie ihre Aufsätze mit einem Textverarbeitungsprogramm bearbeiten dürfen. Leider hat nicht jeder Schüler zu Hause einen Computer. Man darf die Eltern auch nicht unter Druck setzen und verlangen, dass in jeder Familie ein Computer steht. Aufgrund der Chancengleichheit ist es also wichtig, dass in der Schule Computer und Drucker für die Arbeit im Deutschunterricht zur Verfügung stehen.
Geschichten und Fotoromane, die im Deutschunterricht entstehen, können im Unterricht veröffentlicht werden. Die Schüler haben die Möglichkeit im Internet Geschichten zu lesen usw. Seit Jahren nutzen wir in Zusammenarbeit mit der Bibliothek und unter Einbeziehung der Schulbibliothek das Angebot von Antolin, was erheblich die Freude am Lesen erhöhte. Erweitert wurde das interaktive Angebot durch die Plattform Onilo. In Projekten wenden die Schüler und Schülerinnen unter Anleitung im Schreiben und Gestalten unseres Schulblogs.

Förderung und Therapie

Mit Hilfe spezieller Lernprogramme werden lernschwache Kinder in Kleingruppen und während des Unterrichts im Rahmen der inneren Differenzierung gefördert. Verschiedene Lernsoftware zur Förderung von Schülern mit Sprachbehinderungen und anderen Lernstörungen (Lernsoftware von Cesar, Audiolog, Klex) wurde angeschafft, umfassend und erfolgreich eingesetzt.
Für lernschwache und weniger lernerfolgreiche Kinder stellen Computer oft eine hohe Motivation dar. Viele Kinder nehmen gern am Förder- und Therapieunterricht teil, weil sie wissen, dass sie dort erfolgreich in angemessenem Lern- und Arbeitstempo mit dem Computer arbeiten können.

Einsatz im OGB

Bei der Hausaufgabenbetreuung und der Nutzung von Lernspielen finden die neuen Medien ebenfalls ihren Einsatz. Ziel ist, es jeden Hortraum auch mit aktuellen Rechnern auszustatten. Somit könnten Lerninhalte auch am Nachmittag geübt werden. Gleichzeitig werden die Kinder in die Lage versetzt ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse im Alltag und unter Freizeitbedingungen anzuwenden.

Öffnung von Schule

Die bereits erarbeitete Homepage ermöglicht eine Darstellung unserer Schule:

  • durch das Schulprogramm
  • Veröffentlichung von Höhepunkten und Projekten
  • Präsentation erreichter Erfolge, Schülerprojekte und Schulprojekte
  • verschiedene Austauschmöglichkeiten mit anderen Schulen, Eltern, Kollegen und Interessierten
  • Schülerkontakte zunächst von Klasse zu Klasse, aber auch zu anderen Schulen können hergestellt und gepflegt werden

Rahmenbedingungen des Einsatzes

Die Arbeit am Computer ist ein Medium von vielen Medien des Unterrichts. Da wir  schon Erfahrungen im Einsatz mit Multimedia haben, konnte schon ein Weg zur Einführung von Multimedia in der Schule gestaltet werden. Schon in der Vorklasse kann über Wahrnehmungsprogramme und Sprachförderprogrammen der Umgang mit der Tastatur und Maus, das Aufsuchen von Zeichen in kleinen Sequenzen geübt werden.

Besonders kommen Computer im Therapie-, Förder- und Sprachenunterricht zum Einsatz. Gerade hier bietet die multimediale Nutzung viele Möglichkeiten für differenziertes Arbeiten und Lernen und die Erprobung neuer Lernformen gerade im Bereich der Sonderpädagogik.

In der Wochenplanarbeit werden regelmäßig Aufgaben aus den Lernprogrammen mit in die Unterrichtsgestaltung einbezogen.

Dabei ist es für uns wichtig, die Schüler/Innen an den richtigen, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Computer und Internet heranzuführen, u.a. in AGs.

Die Vielfältigkeit dieses Mediums lernen die Schüler der 5./6. Klassen noch intensiver im Wahlpflichtunterricht kennen. Sie erfahren hier die Vorzüge der Integration verschiedenster Medien für den Wissenserwerb.

Die Gestaltung des Computerraumes versteht sich als ein Ort, der den Wechsel verschiedener Medien zulässt und fördert. Er soll die Möglichkeit der Nutzung verschiedener Unterrichtsformen bieten und zur Erweiterung von Lernmöglichkeiten beitragen. Die Nutzung Interaktiver Whiteboards kann einen prozessorientierten Einsatz in Verbindung mit einer Erweiterung der Methodenkompetenz unterschiedlicher Lernmedien optimieren.

 

Vorhaben

Der Schwerpunkt zukünftigen Medieneinsatzes und Computernutzung soll im Bereich der kommunikativen Kompetenzerweiterung durch Lesen, Schreiben und Bearbeiten von Texten liegen, der therapeutischen Förderung,  sowie in der Nutzung des Internets zur Recherche, zur Dokumentation eigener Arbeiten und zum Austausch mit anderen Schulen.

Zusätzlich sollte der Zugriff auf Daten und Dokumentationen über feste Speicher möglich sein. Um entsprechende Kompetenzen zu erlangen, erarbeiten wir uns einen Wissens- und Qualitätszuwachs durch interne und externe Weiterbildung. Unsere Zielvorstellung ist, dass möglichst viele Kinder mit dem Verlassen unserer Einrichtung Grundverständnis und Fertigkeiten im Umgang mit PC und IT haben und anwenden können und somit nahtlos bei einem Schulwechsel darauf zurückgreifen können.

Für die Präsentations- und Projekterstellung, Homepagepflege sowie Wartung der Geräte wollen wir noch mehr Kollegen gewinnen.

Durch die Anschaffung von Dokumenten-, Digital- und Videokameras wird die Darstellung der Arbeiten und Projekte noch mehr vereinfacht werden. In diesem Zusammenhang eröffnet die Hinführung zur Grafik- und Bildbearbeitung noch vielfältigere Gestaltungsmöglichkeiten, die ohne Computer nicht umsetzbar wären. Technische Aufnahmegeräte unterstützen zusätzlich bei der sprachlichen Kompetenzerweiterung.

Abstimmungsgeräte erweitern zusätzlich die Möglichkeiten zur Stärkung sozialer Kompetenzen.

Eine zukünftige Vernetzung auch der Klassenräume muss erfolgen, um die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit unserer Schüler und den Umgang mit eigenen Arbeiten noch stärker fördern zu können. So kann klassenübergreifend an gemeinsamen Themen gearbeitet werden, auf erarbeitete Projekte, Dokumente u.a. Dateien zurückgegriffen bzw. multimediale Präsentationen unterrichtsrelevant genutzt werden.

Wir versuchen, die Qualitäten von neuen Medien fruchtbar für den Unterricht zu nutzen (Anschaulichkeit, selbstbestimmtes Lernen, offene Lernarrangements, hohe Motivation der Kinder, etc. ). Dies ist ein ständiger Lernprozess für uns und wir tauschen unsere Erfahrungen regelmäßig aus. Dabei bedenken wir auch, dass Kinder, die sowieso schon viel fernsehen, nicht auch noch stundenlang vor dem Monitor sitzen sollen. Eine Balance von neuen Medien, gesundheitsbewusstem Einsatz und „bewegter“ Schule ist für uns grundlegend.

Erfahrungen mit den seit 2012 an der Schule vorhanden Whiteboards

Die Whiteboards wurden von allen Lehrkräften sehr gut angenommen. Die tägliche Arbeit hat sich für die Kolleginnen vereinfacht. Durch eine kontinuierliche Fortbildung für die Arbeit mit diesem neuen Medium sind anfängliche Berührungsängste verschwunden und die Vorteile der kreidefreien Arbeit durch die Möglichkeiten der vorbereiteten Tafelbilder und  multimedialen Gestaltung des Unterrichts werden durchgängig gesehen.

Alle Kolleginnen waren offen für den kompletten Wechsel zur kreidefreien Arbeit in der Schule und stellen sich der Umstellung auf „Interactive Whiteboards“. Es besteht eine hohe Fortbildungsbereitschaft im Kollegium. Der Wechsel zur alleinigen Arbeit mit den interaktiven Whiteboards wurde im Jahr 2014 komplettiert.

Ausblick

Wir erwarten einen weiteren deutlichen Fortschritt der Unterrichts- und Therapieentwicklung durch den Einsatz von zukunftsweisenden Medien.

Dies beinhaltet auch den Einsatz von Notebooks oder Tablet-PC im Klassen- und Fachunterricht. Die Arbeit mit portablen Medien/Geräten unterstützt und erleichtert den Lernprozess von Kindern mit motorischen und sprachlichen Beeinträchtigungen. Sie fördert ebenso Kinder mit einer LRS und bietet erhebliche Möglichkeiten für einen Nachteilsausgleich bei beeinträchtigten Schülern und Schülerinnen.

Bei den ambulanten Tätigkeiten unserer Sonderpädagogen an anderen Grundschulen sind Notebooks ein wichtiges Hilfsmittel in der integrativen Förderung durch Ambulanzlehrer, in der Anwendung von therapeutischen Lernprogrammen zur phonologischen Bewusstheit, zur Förderung von auditiven Verarbeitungsstörungen und zur Therapie von Artikulationsstörungen, Dysgrammatismus und spezifische Sprachentwicklungsstörungen. Geeignete Therapiesoftware ist bei uns vorhanden und wird laufend ergänzt und aktualisiert.

Als Förderzentrum besteht eine unserer Aufgaben darin, als Multiplikatoren im Bereich Sonderpädagogik und Integration einen zeitgemäßen aktuellen und medialen Wissensstand weiter zu vermitteln. Deshalb nutzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um uns für innovative Projekte zu bewerben.

Als Durchgangsschule mit einem hohem Förderanteil ist es uns mit eigenen Mitteln nicht möglich, eine adäquate Ausstattung mit interaktiven Whiteboards und/ oder portablen Computer zu verwirklichen.